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ICC Water & Health Gründungssymposium

20. Mai 2019, 15:00 Uhr im Festsaal der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften


ICC Water & Health Team

Das Gründungssymposium des interuniversitären Kooperationszentrums Wasser und Gesundheit (ICC Water & Health – ICC W&H) wurde am 20. Mai 2019 im Rahmen der Gesprächsreihe Gesundheitsperspektiven an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL) begangen. Dies war der Festakt zur offiziellen Gründung des ICC W&H nach Beendigung der Förderungsperiode durch kompetitiv eingeworbene Gelder aus den Hochschulraumstrukturmitteln (HRSM) des Wissenschaftsministeriums, die im Mai 2019 ausgelaufen sind.

Im Zuge der HRSM realisierten die beteiligten Universitätseinrichtungen, die Medizinische Universität Wien (MedUni Wien), die Technische Universität Wien (TU Wien) sowie die KL den Aufbau und die nachhaltige Gründung des ICC Water & Health. Basierend auf einer langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit der beteiligten Forscher_innen der TU Wien und der MedUni Wien entwickelte sich das ICC W&H, zu dessen dritter Partnerin die KL im Jahr 2017 wurde.

Die drei Universitäten errichteten damit ein Zentrum, das sich in einem gesamtheitlichen Ansatz dem Thema Qualität von Wasser und dessen gesundheitlicher Bedeutung für den Menschen in umfassender Weise widmet. Die Annäherung an dieses komplexe Thema erfolgt über exzellente Grundlagenforschung und angewandte Wissenschaft, universitäre und postgraduelle Lehre und Ausbildung, sowie insbesondere auch über die Erarbeitung und Umsetzung von Lösungsvorschlägen für gesellschaftliche Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Das Geleitwort zum feierlichen Anlass der offiziellen Gründung des ICC W&H sprachen die Vertreterin und die Vertreter der drei beteiligten Rektorate. Hausherr Rektor Rudolf Mallinger, Vizerektorin Michaela Fritz von der MedUni Wien und Vizerektor Johannes Fröhlich von der TU Wien betonten die Bedeutung der entstandenen Vernetzung und lobten die daraus hervorgegangenen Forschungsleistungen.Es folgte die thematische Einführung durch die ICC-Führungsriege – die beiden Co-Leitenden Prof.in Regina Sommer und Prof. Andreas Farnleitner. Sie stellten die Tätigkeitsfelder des Zentrums vor, präsentierten einen Überblick der Leistungen und hervorgegangenen Forschungsergebnisse über den Zeitraum der vergangenen sieben Jahre. Anschließend stellten die Leiter_innen (Ao. Univ.-Prof. Dr. Alfred Paul Blaschke, Univ.-Prof. Dr. Andreas Farnleitner, Assoc. Prof. Dr. Alexander Kirschner und Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Regina Sommer) der vier beteiligten Arbeitsgruppen die Schwerpunkte ihrer fachlichen Tätigkeit und ihre Mitarbeiter_innen vor.

Einen Überblick zu fünf ausgewählten Forschungsprojekten, quasi im Kreislauf des Lebensmittels Wasser, Von der Quelle bis zum Zapfhahn, gaben Dr. René Mayer, Dr.in Julia Derx, Dr.in Julia Vierheilig, Dr.in Sílvia Cervero-Aragó und Dr. Georg Reischer. Das interessierte Publikum, das sich aus Vertreter_innen der drei kooperierenden Universitäten, Kolleg_innen weiterer Hochschuleinrichtungen, wie dem Technikum Wien, der IMC Fachhochschule Krems und der Donau-Universität Krems, von Behörden, wie den Ländern Niederösterreich, Wien und Burgenland, dem Sozialministerium, der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit und der EVN Wasser zusammensetzte, folgte interessiert den Projektpräsentationen.

Abgerundet wurde das Symposium mit einem Rundgang durch die KL-Laborräumlichkeiten. Der Ausklang fand mit angeregten Gesprächen bei Brötchen, Wein, Traubensaft – und Wasser statt.

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